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bsj Marburg

Kurzvorstellung

Der bsj Marburg (Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit e.V.) ist ein 1986 gegründeter anerkannter freier Träger der Jugendhilfe, der Körper und Bewegung zum Ausgangspunkt und zu Medien seiner sozialen Arbeit macht. In der Praxis richten sich die Angebote des bsj vor allem an sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Zu den Handlungsfeldern des Vereins gehören u.a. die frühe Bildung, die offene Kinder- und Jugendarbeit, die Kooperation von Jugendhilfe und Schule, Projekte der Jugendsozialarbeit, der Sozialen Gruppenarbeit oder auch der Inklusion von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen. Abenteuer-, körper- und bewegungsbezogene Aktivitäten spielen in den Arbeitsansätzen des bsj, der sich als innovative Organisation im Sinne einer lebenswelt- und sozialraumorientierten Jugendhilfe versteht, eine zentrale Rolle.

Kurzbeschreibung

Das Projekt ist in den Kommunen Angelburg, Fronhausen, Lohra und Steffenberg im ländlichen Raum des Landkreises Marburg-Biedenkopf verortet. Das Projekt wird zusätzlich noch durch die Jugendförderung des Landkreises MR-BID finanziert. Durch aufsuchende Arbeit, Pop-Up-Aktionen und Kontakt zu Kooperationsparter*innen vor Ort (z.B. Schulsozialarbeiter*innen, Gemeindeverwaltung, Vereine) soll Kontakt zu einzelnen Jugendlichen und bestehenden Jugendgruppen hergestellt werden.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den selbstverwalteten Jugendräumen, die durch das Projekt Unterstützung bei z.B. Kontakt zu Anwohner*innen, der Ausgestaltung der Räumlichkeiten oder der Neugründung eines selbstverwalteten Jugendraums finden sollen.

In den Kommunen Angelburg und Steffenberg sollen speziell Mädchen* und junge Frauen* unterstützt werden, da hier durch Kooperation zur Schulsozialarbeit ein hoher Bedarf ermittelt wurde.

Im Austausch und einer wachsenden Beziehung mit den Jugendlichen werden anhand ihrer Bedürfnisse unterschiedliche Vorhaben und Projekte zusammen mit den pädagogischen Fachkräften entwickelt und durchgeführt. So können z.B. (inklusive) Freizeiten/Wochenendtrips, Workshops (Empowerment von jungen Mädchen* und Frauen*), Graffiti-Projekte, um Jugendkultur sichtbar zu machen, und Bauprojekte (in Ortschaften, für die Jugendräume...) stattfinden. Zielgruppe sind alle Jugendlichen der vier Kommunen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren.

Einfach Zeiträume, Freiräume zu schaffen, wo man auch mal einfach abhängen kann, wo man wieder ein bisschen atmen und Energie tanken kann, dass dann überhaupt mal Gedanken kreativ frei werden können, worauf man überhaupt Lust hätte. Ich glaube das ist ganz wichtig, gerade was Thema Pandemie oder jetzt auch Krieg angeht. Da sind halt auch die letzten zweieinhalb Jahre für die jungen Menschen echt ganz schön heftig gewesen und da auch Jugenderholung zu ermöglichen um einfach mal durchzuatmen.

Ziele des Projekts

Das Projekt verfolgt im Wesentlichen 3 Ziele:

  • (Zeit-)Räume für Jugendliche in den jeweiligen Kommunen schaffen
  • bestehende selbstverwaltete Jugendräume unterstützen oder neue Gruppen begleiten, solche zu gründen
  • Das Erleben von Freiräumen von Mädchen* und junge Frauen* zur Stärkung ihres Selbstbewusstseins ermöglichen
  • Strukturen schaffen, damit sich unterschiedliche Cliquen und Personen treffen bzw. etwas miteinander durchführen können
  • Jugendpolitische, kulturelle, kreative, körperlich aktive Vorhaben ermöglichen
  • Jugendlichen, die neu in der Region leben, Kontakte zu Gleichaltrigen eröffnen
  • Dialoge zwischen (kommunal-)politischen Akteur*innen und Jugendlichen ermöglichen
  • Jugend in der Kommune sichtbar machen
  • Gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Beteiligung erleben
Kontakt

Patrick Schmidt/Projektleitung

E-Mail: schmidt@bsj-marburg.de
Tel.: 01515 6965389

https://www.bsj-marburg.de